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Die neuen Bilder sind eingetroffen...siehe Tagebuch
II
(aktualisiert am 07.02.1999) |
| Oktober 98 |
Buenos Aires. Wir sind gut gelandet. Beat kam 6 Minuten vor
mir in dieser fremden Welt an. Natürlich ging das Abenteuer sofort los. Wer wird denn
gleich ein Taxi nehmen?! Mit dem Stadtplan in der Hand suchten wir das Hotel. Die Leute
hier sind wirklich nett.....ein Herr half uns sofort den Weg ins Hotel zu
finden....nach 10 Minuten Fussmarsch mit Sack und Pack, erbarmte sich eine andere Person
und schickte uns in die entgegengesetzte Richtung.....und bald standen wir vor dem
richtigen Gebäude! Nun... Luxus würde ich das Zimmer nicht nennen....die Tauben im
Hinterhof warten nur darauf, dass jemand den Kopf zu weit herausstreckt....!
...und endlich wurde es Montag und wir konnten den Unimog auslösen. Von 08.00 Uhr
bis 18.00 Uhr waren wir unterwegs, rannten von Zollposten zu anderen Posten und zurück,
doch dann stand er endlich vor uns.... unser geliebter Unimog. Fast noch Vollständig ging
die Fahrt los, raus aus dieser Stadt, endlich etwas Landluft schnuppern.Unser erstes
Reiseziel ist Iguazu - die Wasserfälle! Wir kommen langsam voran. Oft legen wir eine
kurze Pause ein, wenn gerade die Polizei ein Auge auf uns geworfen hat. Aber eben;
andere Länder - andere Sitten.
Der Weg führt uns von Buenos Aires - Paysandu......weitere Details und natürlich die
bildlichen Eindrücke folgen später......
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| 27.10.1998 |
Das komfortable Hotelzimmer in Buenos Aires 
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Bereits vor 10.00 Uhr stehen wir vor der Türe der Firma
Nortemar in Buenos Aires. Die erste Station des langen Weges um den Unimog durch den Zoll
nach Argentinien zu schleusen.
Zuerst gilt es, bei Nortemar irgendwelche dubiosen Taxen zu bezahlen. Diese sind nicht
sehr hoch, aber ein Fehlen des entsprechenden Papiers macht sich im Hafen unange- nehm
bemerkbar. Die 2. Station ist der Hafen, wo wir den Rest des Tages verbringen werden. Dort
gibt es verschiedene Gebäude wie Hauptbüro, Zollbüro, Emba. Diese sind in verschiedene
Sektionen unterteilt, die ihre Büros zumeist an verschiedenen Orten in verschiedenen
Gebäuden haben, was die Sache nicht einfacher macht. Sergio, Ramon, Dietrich, José Luis
sind furchtbar nette Leute, welche sich unheimlich sputen müssen, sämtliche Formulare
bis 18.00 Uhr ausgefüllt, kopiert, unterschrieben und gestempelt zu haben. Sie helfen wo
es geht, machen alles für dich, schleppen den nächstbesten englischsprechenden Kumpel
herbei, um die Verständigung zu erleichtern und bitten dich am Schluss nur um einen
Gefallen - diese Unterschrift da - da, die fehlt noch!
Den ganzen Tag wetzen wir im Hafengelände hin und her, sammeln Formulare und
Unterschriften. Ich ergattere sogar einen Ausweis für den freien Zugang ins Hafengelän-
de. Kurz vor 16.00 Uhr wage ich den ersten Durchbruchsversuch mit dem Unimog durch die
Ausfahrt. Dieser scheitert jedoch kläglich, weil ein weiteres Formular fehlt! Eine
Patt-Situation entsteht, weil zwei Stellen erst eine Unterschrift von der anderen fordern.
Die Lösung wird im Büro von "Dietritsch" gefunden, der sich geschickt hinter
einem Stapel Container versteckt. "Dietritsch" schickt zwei Jungen los, die
Ramon herschaffen müssen. Ramon und "Dietritsch" dürfen zusammen ein Formular
ausfüllen, das mir zum begehrten Formular verhilft.
Gegen Abend versuche ich den zweiten Durchbruch. Der erste Posten wird nun problemlos
passiert, der zweite hat sich unterdessen geschickt vorbereitet und liest seine
Kontrollfragen auf Englisch von einem Spickzettel ab. 18.00 Uhr, der letzt Posten winkt
mich durch den Zoll - G E S C H A F F T !!!
Um $ 250.-- ärmer, aber bereichert durch einen Stapel unnützer Formulare und einem
Loch in meiner Schuhsohle, lade ich meinen Reisebegleiter auf, der seit zwei Stunden vor
der Hafeneinfahrt sitzt und unser ganzes Gepäck bewacht.
Ab in's Wunderland der grossen weiten Welt - Bushdriver Tutu is back on the road! |
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Brücke über den Rio Urugay 
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Herr der Fliegen und Moskitos? 
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Wilde Pferde grasen friedlich in den üppigen Wald- und
Wiesenplätzen 
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Frühlingsputz auf der Raststätte 
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| 28.10.1998 |
Wer wird denn da gleich nasse Füsse kriegen... 
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| 29.10.1998 |
Beat als Hausmann; es gibt Spaghettis mit Tomatensauce 
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Landschaftseindrücke auf dem Weg nach Iguazu: Ausschnitt
eines Stausees 
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| 30.10.1998 |
..on the road again...
Ein Bild der endlosen Weite. Manchmal geht es 20-30 km geradeaus.... 
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| 31.10.1998
Position:
Weekendhaus
José-Luis, Candelaria
27º28.2 S
55º45.3 W
Km-Stand:
159680 |
Le juge et le camion Während der Rast an einer Tankstelle
in Candelaria (Misones) interessiert sich ein Mann brennend für unser Reisemobil. Als er
unser Gefährt eingehend bewundert hatte, zückte er sein Visitenkärtchen. Soeben hat uns
ein Bundesrichter eingeladen, sein Wochenend- häuschen zu besichtigen!
Sein Grundstück ist wirklich sehr "bescheiden". Ein Haus, ein Schwimmbad, ein
gedeckter Grillplatz mit Toilette und Kühltruhe, ein kleiner Fussballplatz, Hundekäfige,
ein oder zwei kleinere Gartenhäuschen, alles grosszügig auf dem Stück Land verteilt.
Zwei Nächte parken wir unser Reisemobil auf dem Rasen. Das Haus steht uns offen, wir
werden grosszügig ein Wochenende lang bewirtet. Der "juge federal" und seine
Frau laden an beiden Tagen Freunde zum Essen ein, wobei die beiden "Suizos"
genügend Gesprächsstoff liefern. Da unser Spanisch noch sehr rudimentär ist, wird
sofort ein anderer "Suizo" herbeigerufen. Guy ist nach Argentinien ausgewandert
und dolmetscht von nun an französisch/spanisch, da er aus Lausanne stammt....
Höhepunkt des Tages ist sicher das Fussballspiel, an dem sich alle "Manne und
Chinde" beteiligen. Das Spiel wird entscheidend erschwert durch unsere Wäscheleine,
die sich quer durch's Spielfeld spannt.
Teil des Anwesens des Bundesrichters José Louis

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| 01.11.1998 |
Das grosse Fressen 
Die Tochter von José-Luis beim Glacé schlemmen.
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04.11.1998
Position:
Haus von Widers
27º28.56 S
55º49.78 W
Km-Stand:
159748 |
Das Haus von Guy und Teresita 
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Nach Ablauf des Wochenendes ziehen wir zu Guy um, der uns
helfen will, besser mit den argentinischen Strassenverkehrsordnungen zurechtzukommen. Er
hat ein Atelier, wo er Kunstwerke aus Stahl macht, die als Fenstergitter, Türportale oder
Lampenträger dienen. Guy konstruiert für uns einen "paragolpe", eine Art
Stossstange für den Unimog, dazu eine Abschleppstange, und hilft uns bei der Montage von
Sicherheitsgurten. Er ist optimistisch, dass wir von nun an keine Probleme mehr mit den
Wegelagerern (sprich Policia) haben werden.
Nach drei Tagen auf Guys Grundstück ist es Zeit für uns aufzubrechen. Wir haben hier
fünf wunderbare Tage erlebt, viele Leute kennengelernt und eine sagenhafte
Gastfreundschaft bei den Leuten aus Misiones entdeckt. Und wir hoffen, dafür ein wenig
zurückgegeben zu haben: wunderliches Staunen über die zwei 'Suizos' mit ihrem
Reisemobil, eben - Le camion. |
| 05.11.1998 Position:
Zeltplatz,
San Ignacio
27º15.23 S
55º32.25 W
Km-Stand:
159798 |
Während der Fahrt nach Catarratas. 
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| 06.11.1998 Position:
Nationalpark
Cataratas Iguazú
25º42.18 S
54º25.48 W
Km-Stand:
160055 |
Wir haben eine Echse im Nationalpark Cataratas del Iguazu
entdeckt und wagen das schwierige Unterfangen ein Foto ohne Macro-Objektiv zu schiessen. 
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Die argentinischen Autofahrer kennen nichts und überholen
rechts auf dem Pannenstreifen, der meistens aus Schotter besteht. Ausser Rauchwolke sah
man nichts mehr. 
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| 07.11.1998 |
...und nun die grossartigen Bilder der Iguazu - Wasserfälle.
Photographiert von der argentinischen Seite aus, alles was man zu Fuss machen kann. 
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Von Puerto Canoas fahren wir zum Garganta del Diablo. Das
heisst, zum eigentlichen Wasserfall führt ein ca. 300 m langer Steg. Sicht aus der Ferne
auf das verschwindende Wasser. 
Natürlich dürfen auch die obligatorischen Touristenfotos nicht fehlen: Marc und Beat vor
dem grossen Wasserfall
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| 09.11.1998 Position:
Haus von José-Luis, Posadas
27º21.5 S
55º53.8 W
Km-Stand:
160483 |
Auf der Weiterfahrt von Iguazu in die Weite Patagoniens
trafen wir nochmals die Familie Casals, dieses mal mit der Haushälterin Andrea und dem
Chauffeur Juan: 
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| 10.11.1998 Position:
Tankstelle bei
Goya
29º11.72 S
59º13.57 W
Km-Stand:
160892 |
Während wir über die staubigen Strassen rasen, welche mit
Schlaglöcher durchsetzt sind und urplötzlich aufhören, kommen wir an Termitenhügeln,
trockenen Graslandschaften und an, durch Überschwemmungen gegrünte Landschaften
vorbei.

Natürlich darf auch der Sonnenuntergang nicht fehlen
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