Baugeschichte I
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Baugeschichte I (bis 4. Juli 98)

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Datum Stand Bild
Oktober 97
Wir sind daran, unser Fahrzeug auszuwählen.

In der "Tierwelt" finden wir einen Unimog der zu einem vernünftigen Preis zu haben ist.

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Dezember 97
Nachdem wir die Grösse der Brücke exakt ausgemessen haben, beginnen wir sofort damit, in der Wohnung ein Modell des Aufbaus zu erstellen (Holz + Packpapier).

Gleichzeitig suchen wir verzweifelt nach einem Garagenplatz für den Umbau.

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Februar 98
Da wir keinen Garagenplatz gefunden haben, beginnen wir dem Umbau mehr oder weniger im Freien.

Um dem schlechten Wetter zu entgehen haben wir - soweit es geht - in der Garage parkiert.

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Wir haben den alten Aufbau entfernt (und entsorgt). Nun müssen wir eine gerade Fläche für den Boden des neuen Aufbaus konstruieren. Da die Brücke des Unimog eher einer Hügellandschaft gleicht, ist das keine einfache Aufgabe.

 

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Gleichzeitig schneidet Beat schon an den Profilen für den neuen Aufbau. Ohne das richtige Werkzeug ist das Zuschneiden eine echt mühsame Arbeit, obwohl wir nur mit Aluminium arbeiten. 5k.jpg (9362 Byte)
März 98
Schlussendlich wird der Rost auf der Brücke doch noch fertig. Die Konstruktion ist aufwendig, da die Kanten der Brücke abgerundet sind. Wir müssen zuerst ein L-Profil auf der Brücke - und an diesem dann die Profile für den Aufbau befestigen. 6k.jpg (6431 Byte)
April 98
Nachdem der Rost für den Aufbau fertig ist, beginnen wir damit, Wände- und Dachplatte vorzubereiten.

Dazu gehört das Ausschneiden und befestigen der Fenster und das befestigen der Profile. Die Platten sind mit einem Polyuretan-Kleber zusammengeklebt und zur Sicherheit noch genietet (Vertrauen ist gut, nieten ist besser).

Leider kleben nach dieser Behandlung nicht nur die Profile an den Platten, sondern auch die Hände an den Hosen, die Schuhe auf dem Boden, ....

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Aber auch diese Schwierigkeiten können wir überwinden. Auf dem Bild ist das Dach unseres Aufbaus kurz vor der Montage zu sehen.

Der Plastik auf der Platte ist eine Schutzfolie, die wir erst nach der Montage der Profile bemerkt haben.

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Mai 98
Wir stehen kurz vor dem grossen Augenblick - Aufrichten des Aufbaus. Damit der Klebstoff optimal hält, schleifen wir die Ränder der Platten nochmals an und reinigen sie dann mit einem Spezialverdünner.

Die grosse Frage ist nun, ob Seitenwände und Dach passen werden?

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Mit etwas Glück (und einem Hammer) können wir die Seitenwände aufstellen. Da das Wetter zwar schön, aber auch windig ist, müssen wir unsere Konstruktion mit einem Seil provisorisch befestigen. 10k.jpg (6742 Byte)
Und fertig - der Aufbau steht! 11k.jpg (7876 Byte)
Ein Blick ins Innere des Aufbaus. Die Wände sind noch nicht gestrichen und wir haben noch keine Einrichtung aber wenigstens schon ein Dach über dem Kopf.

Der Boden besteht übrigens aus einer 19mm dicken, wasserfest verleimten Spanplatte (im Bild mit Karton abgedeckt).

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20. Juni 98
Seit dem letzten Bild ist wieder einiges gegangen: Der Aufbau hat eine Türe bekommen und der Innenraum ist frisch gestrichen.

Auf dem Bild ist Büsi gerade dabei den Platz für die Montage der Solarzellen vorzubereiten.

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Ein Bild unseres Sommer-Arbeitsplatzes. Das Wetter spielt glücklicherweise mit, so dass wir alle Arbeiten im Freien ausführen können. 14k.jpg (7842 Byte)
24. Juni 98
Ein Bild eines Solarmoduls (Siemens M55) vor dem Einbau. Damit die Solarzellen einen stabilen Halt haben, befestigen wir jedes Modul mit 8 Füssen und 32 Nieten auf dem Dach. 15k.jpg (5318 Byte)
Und hier ist das erste Modul auch schon montiert. Damit wir bei der Montage keinen Kurzschluss verursachen, muss das Modul ganz abgedeckt werden (sobald Licht auf die Oberfläche fällt, fliesst ein Strom).

Die beiden Module zusammen haben eine Spitzenleistung von 110 Watt.

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Die Montage der Inneneinrichtung ist nicht ganz einfach, da die Platzverhältnisse im Innern nicht allzu grosszügig sind. Dazu kommt, das wir noch keine Richtige Leiter für den Einstieg haben. Etwas Kletterkünste schaden also durchaus nicht. 16k.jpg (5536 Byte)
30. Juni 98
Endlich - das Herzstück unseres Unimogs ist da: der Kühlschrank. Was ist schon Patagonien ohne ein kühles Bier?

Der Kompressorkühlschrank arbeitet direkt mit 12 Volt und sollte im Schnitt pro Tag 8 Stunden lang 35 Watt brauchen (Herstellerangaben).

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Als Energiespeicher haben wir zwei Solarbatterien mit je 125 Ah vorgesehen. Diese dienen im Notfall (leere Fahrzeugbatterie) auch dazu, unseren Unimog zu starten. 19k.jpg (10265 Byte)
Ein Blick ins Innere. Hier entsteht die "Küche". 20k.jpg (6433 Byte)
4. Juli 98
Eine Woche später kann man sich schon mehr vorstellen. Neben Kühlschrank und Solarbatterien haben auch das Abwaschbecken und der Wasserkanister schon ihren Platz erhalten.
Das Wasser wird mit einer Tauchpumpe gefördert.
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